Elektroauto zuhause laden: Wallboxes im Überblick & Kaufberatung Die besten Wallboxen im Test Vergleich 2021

Wer sein Elektroauto zuhause einfach und komfortabel aufladen möchte, entscheidet sich für eine Wallbox. Die Auswahl an Modellen am Markt wird dabei immer größer. In unserem Wallboxen Test Vergleich zeigen wir lohnende Ladestationen für zuhause, verraten worauf Käufer achten sollten und was für eine Förderung wichtig ist.

Je nach Modell kann eine Wallbox im Innen- oder auch Außenbereich installiert werden

Wallboxen Ladestationen für zuhause – Das Wichtigste in Kürze

Mit einer Wallbox lässt sich das eigene Elektroauto komfortabel und sicher zuhause aufladen. Das externe Aufladen über eine öffentliche Ladestation ist dann nicht mehr nötig, sondern das Auto kann in der Nähe z. B. in der eigenen (Tief-)Garage mit neuer Energie versorgt werden. Dabei gilt:

  • Förderung: Es gibt Wallbox Förderungen, z. B. durch die KfW – 900 Euro pro Ladepunkt. Allerdings gelten Bedingungen und der Zuschuss muss vor dem Kauf und der Installation der Wallbox beauftragt und bestätigt werden.
  • Wallbox Ausgaben: Die Wallbox Kosten liegen zwischen 400 und 1.500 Euro, für die Installation sollten Interessierte mit weiteren 400 bis 2.300 Euro rechnen. Kostenfaktoren sind Funktionsumfang der Wallbox und nötige Umbaumaßnahmen.
  • Wallbox Modelle: Alle Wallboxen müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Modelle über 11 kW sind zudem genehmigungspflichtig. Unterschiede gibt es neben der Ladeleistung auch bei den Steckern – Typ-2-Stecker gelten allerdings in Europa als Standard. Die Wallbox benötigt einen Starkstromanschluss, weswegen ein Installationsservice mit einem Elektriker beauftragt werden muss.
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Die besten Wallboxen im Test Check und Vergleich

Der Markt an Wallboxen ist sehr groß und unübersichtlich. In unserem Wallbox Test Vergleich haben wir insgesamt fünf verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Stärken ausgewählt. Unsere Top 4 darunter stellen wir im Kurz-Überblick vor.

Heidelberg Wallbox Energy Control – förderfähige & bewährte Empfehlung

Die Heidelberg Wallbox Energy Control zählt zu den Top Modellen schlechthin (Stand: 02/2021). Sie ist KfW-förderfähig, bietet eine Ladeleistung von bis zu 11 kW und ist mit einem Typ-2-Ladestecker ausgestattet. Praktisch: Ein Lastmanagement ist bereits integriert, sodass Heidelberg Wallbox Energy Control mit bis zu 16 weiteren Wallboxen vernetzbar ist.

Heidelberg Wallbox Energy Control
Förderfähige LadestationHeidelberg Wallbox Energy Control 5m

Ladestation für Elektrofahrzeuge mit hochwertiger Edelstahlfront und bis 16 Ampere. Vernetzbar mit bis zu 16 Wallboxen.

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Wallbox Pulsar – App-kompatible Empfehlung für Power-Lader

Bei der Wallbox Pulsar entscheiden sich Elektroautobesitzer für eine echte Power-Ladung, denn sie bietet eine Ladeleistung von bis zu 22 kW. Als Standard gelten aktuell eher 11kW, doch noch schnelleres Laden ist mit 22 kW möglich und zukunftssicher. Die Wallbox kann zudem per App bedient werden. Private Ladestationen mit 22 kW sind nicht nur anmelde-, sondern auch genehmigungspflichtig. Tipp: Wird Wallbox Pulsar auf 11 kW gedrosselt, ist sie durch die KfW förderfähig.

Wallbox Pulsar
Intelligentes Ladesystem mit einer einstellbaren Ladeleistung von bis zu 22kw. Mit 5 Meter Kabel und Typ 2 Stecker.
Intelligentes Ladesystem mit einer einstellbaren Ladeleistung von bis zu 22kw. Mit 5 Meter Kabel und Typ 2 Stecker.
Erhältlich bei:
Stand: 20.07.2021

Heidelberg Home Eco – günstige Empfehlung & ADAC-Testsieger

Mit unter 500 Euro handelt es sich bei der Heidelberg Home Eco Wallbox um die günstigste Ladestation in unserem Wallbox Test Vergleich (Stand: 03/2021). Wie Heidelberg Wallbox Energy Control bietet dieses Modell eine Ladeleistung von bis zu 11 kW. Der Sparfuchstipp konnte bereits im ADAC Test überzeugen und wurde mit „sehr gut“ bewertet (Stand: 08/2019). Eine Förderung durch die KfW ist leider nicht möglich. (Stand. 03/2021)

Heidelberg Wallbox Home Eco, 5m
Intuitiv bedienbare Ladestation für e-Fahrzeuge. Einsetzbar in Garagen und Carports. Sicher im Innen- und Außenbereich auch bei widrigen Witterungsbedingungen.-4%
Intuitiv bedienbare Ladestation für e-Fahrzeuge. Einsetzbar in Garagen und Carports. Sicher im Innen- und Außenbereich auch bei widrigen Witterungsbedingungen.
UVP 533,50 €
Stand: 20.07.2021

Juice Booster 2 – Empfehlung für flexible Lader

Wer sein Elektroauto sehr flexibel aufladen möchte, dem empfehlen wir den Juice Booster 2. Er ist ein 3-in-1-Gerät, kann als mobile Ladestation dienen, als Wallbox in Verbindung mit einer optional erhältlichen Wandhalterung genutzt werden oder ist als Ladekabel mit optional erhältlichem Typ-2-Adapter in Verbindung mit einer öffentlichen Ladestation anwendbar.

Juice Booster 2
Mobile, dreiphasige Wallbox mit bis zu 22kW Ladeleistung. Inkl. Traveller Set, bestehend aus vier unterschiedlichen Steckern.-11%
Mobile, dreiphasige Wallbox mit bis zu 22kW Ladeleistung. Inkl. Traveller Set, bestehend aus vier unterschiedlichen Steckern.
UVP 1.149,00 €
Stand: 20.07.2021

Die besten Wallboxen im Vergleich – die technischen Daten

In der folgenden Tabelle haben wir die wichtigsten technischen Daten der Ladestationen für zuhause aufgelistet. Heidelberg Wallbox Energy Control ist KfW-förderfähig, Wallbox Pulsar ebenso, wenn die Ladeleistung gedrosselt wird. Heidelberg Wallbox Home Eco und Morec Typ 2 zählen zu günstigen Standard-Ladestationen. Juice Booster 2 kann als einzige Lademöglichkeit flexibel und ortsunabhängig genutzt werden.

 

Heidelberg Wallbox Energy Control

Wallbox Pulsar

Heidelberg Wallbox Home Eco

Morec Typ 2

Juice Booster 2

Material/Optik

Edelstahlfront, Silber-schwarz

quadratisch-kompakt, Schwarz oder Weiß

Metallgehäuse, Silber-schwarz

Metallic, mit schwarzer Front und Display

Anthrazit metallic, Kabel schwarz

Ladeleistung

11 kW

22 kW

11 kW

11 kW

22 kW

Stecker

Typ-2-Anschluss

Typ-2-Anschluss, optional Typ-1-Anschluss

Typ-2-Anschluss

Typ-2-Anschluss

Typ-2-Anschluss

Länge Ladekabel

5 oder 7,5 Meter

5 oder 7 Meter

3,5, 5 oder 7,5 Meter

6,1 Meter

2,3 Meter, mit Verlängerungskabel 5 oder 10 Meter erweiterbar

KfW-Förderfähig

ja

ja, wenn die 22 kW bescheinigt auf 11 kW gedrosselt werden

nein

nein

nein

Fehlerstromschutz integriert

ja

nein, muss durch Techniker vorgeschaltet werden

ja

ja

ja

Besonderheiten

  • Für Innen- und Außenbereich geeignet
  • Optionale Zugriffskontrolle per Schaltelement z. B. RFID oder Schlüsselschalter
  • KfW-förderfähig
  • Integriertes Lastmanagementsystem (mit bis zu 16 weiteren Wallboxen vernetzbar)
  • Sehr kompakt
  • Sehr starke Ladeleistung
  • Wenn gedrosselt KfW-förderfähig
  • Per Wallbox App bedienbar (Android | iOS)
  • Für Innen- und Außenbereich geeignet
  • Optionale Zugangskontrolle, z. B. RFID, Schlüsselschalter
  • Mit drei verschieden großen Ladekabeln erhältlich
  • Günstig
  • Gut lesbares Display integriert
  • Langes Ladekabel
  • Flexibel & mobil einsetzbar
  • 3-1-Funktion als mobile Ladestation, Wallbox, Ladekabel
  • Kompatibel mit optionalen Adaptern – automatische Erkennung

So kam unsere Expertenbewertung von Wallboxen zustande

Um einen Tunnelblick zu verhindern, haben wir auch andere Tests und Wallbox-Empfehlungen von weiteren Fachredaktionen mit einbezogen und garantieren damit eine 360 Grad-Bewertung der Wallboxen. Zum Beispiel berücksichtigten wir das Urteil vom ADAC, der 2018 und 2019 Wallboxen im Test hatte.

Für unseren Wallbox Test Vergleich haben wir Modelle mit verschiedenen Stärken aufgenommen. Unsere ersten Empfehlungen können zum Beispiel mit 900 Euro pro Ladepunkt von der KfW gefördert werden, die weiteren zwei Empfehlungen sind besonders günstig und mit Juice Booster 2 ist auch eine Variante in der Auswahl, die flexibel und mobil einsetzbar ist. Zudem haben wir tiefergehend recherchiert, welche Faktoren sich beim Thema Wallboxen etabliert haben und welche aktuellen Gesetzgebungen den Ausbau der Elektromobilität auch im privaten Raum fördern – die KfW ist nur ein Beispiel davon. Die Bundesmittel wurden zum Beispiel erst Ende Februar weiter aufgestockt. (Stand: 02/2021)

Kaufberatung zu Wallboxen – das sollte man beim Kauf beachten

Interessierte sollten beim Kauf einer Wallbox einige Faktoren beachten. Besonders weil bereits im Voraus wichtige Schritte befolgt werden müssen, um zum Beispiel von Förderungen profitieren zu können.

Fördermittel: Die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität wird gefördert und das nicht nur für den öffentlichen, sondern auch privaten Raum. Dabei gibt es Anlaufstellen über den Bund, Bundesländer, Kommunen oder Stadtwerke. Am bekanntesten ist die Förderung der KfW, die pauschal jeden Ladepunkt unter bestimmten Bedingungen mit 900 Euro bezuschusst. Wichtig: Der Antrag für die Förderung muss gestellt und bestätigt worden sein, bevor Interessierte eine Wallbox kaufen und einen Installationsservice für den Aufbau beauftragen.

Ladeleistung: Alle Wallboxen müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Ladestationen mit einer Ladeleistung von über 11 kW müssen zudem auch genehmigt werden. Käufer sollten jedoch beachten, ob die Wallbox mit einem verbauten Ladekabel ausgestattet ist oder ein Ladekabel vom E-Auto vorhanden ist. Ist das Ladekabel für eine schwächere Ladung ausgelegt als die Wallbox, lädt das Auto entsprechend langsamer. Beide Komponenten sollten für die gleiche starke Ladeleistung ausgelegt sein, um die maximal schnellste Ladezeit zu erreichen.

Steckersystem: Neben der Ladeleistung ist auch der Steckertyp von Bedeutung. Als Standard in Europa gilt der Typ 2 Stecker bzw. Anschluss. Das Ladekabel der Wallbox muss auch mit dem Anschluss am Auto kompatibel sein – bzw. das Ladekabel des Autos je nach Wallbox-Typ mit dem Anschluss der Wallbox. Wir empfehlen eine Ladestation mit Ladekabel, damit Nutzer nicht immer das Ladekabel des Elektroautos aus dem Kofferraum holen müssen. Bei einer heimischen Ladestation kann das Kabel meist aufgeräumt eingerollt werden, sodass keine Stolperfalle entsteht.

Herstellerauswahl: Bei der Auswahl einer Wallbox sollten Interessierte auf einen qualitativen Hersteller achten, damit nach dem Kauf die Ladestation zukunftssicher z. B. mit Ersatzteilen und Services ausgestattet werden kann. Namenhafte Hersteller sind beispielsweise Heidelberg, ABL, Wallbox, Webasto, juice technology, easee oder KEBA.

Installation: Die Installation einer Wallbox ist kein DIY-Job für Laien oder Heimwerker – jene riskieren einen gefährlichen Stromschlag. Es muss eine Fachfirma dafür beauftragt werden, da der Anschluss an einen Starkstromanschluss nötig ist. Auf Wallboxen spezialisierte Elektriker garantieren eine sichere Nutzung der Anlage.

Funktionsumfang: Der Preis einer Wallbox variiert auch durch den Umfang der vorhandenen Funktionen. Muss die Ladestation für zuhause smart und per App bedienbar sein? Sind bestimmte Schutzfunktionen integriert oder müssen diese von einem Elektriker nachgerüstet werden? Einige Modelle lassen sich zudem zum Beispiel mithilfe eines Energiemanagements mit Strom von der eigenen Photovoltaikanlage versorgen. Bestimmte Funktionen sind auch eine Voraussetzung, damit die Wallbox von der KfW bezuschusst wird.

Zugangsbeschränkung: Befindet sich die Wallbox in einem teilöffentlichen Bereich, lohnt sich eine Zugangsbeschränkung. Das ist auch eine sichere Variante, wenn die Wallbox nur von einem Teil der Bewohner einer Wohnanlage genutzt wird. Je nach Modell können Rechte per RFID oder Schlüsselschalter vergeben werden.

Heidelberg Wallbox Energy Control – förderfähige & bewährte Empfehlung

Mit der Heidelberg Wallbox Energy Control haben es neben der Heidelberg Wallbox Home Eco insgesamt zwei Modelle eines gemeinsamen Herstellers in unseren Wallbox Test Vergleich geschafft. Wallbox Energy Control ist als Nachfolger der Wallbox Energy Home Eco zu verstehen.

Im Vergleich zum kleinen Bruder zeichnet sich Heidelberg Wallbox Energy Control besonders durch eine Funktion aus: Ein Lastmanagementsystem ist bereits integriert. Das bedeutet, dass bis zu 16 Wallboxen mit der Heidelberg Wallbox Energy Control vernetzbar sind und der Strom entsprechend wie benötigt an die verbundenen E-Autos geleitet wird. Das ist praktisch, wenn mehrere Stellplätze mit Ladestationen ausgestattet werden sollen. Beide Heidelberg Wallboxen in unserem Test Vergleich besitzen eine optionale Zugangskontrolle z. B. via RFID.

Die Heidelberg Wallbox Energy Control ist für alle eine Empfehlung, die von einem integrierten Lastmanagement profitieren wollen. Praktisch für Sparer: Der Mehrpreis im Vergleich zum Vorgänger Heidelberg Wallbox Home Eco kann durch die KfW-Förderung mehrfach wieder wett gemacht werden, da hier mit der Gestattung des Zuschusses 900 Euro pro Ladepunkt möglich sind.

Heidelberg Wallbox Energy Control – wichtige Tests und Bewertungen

  • Im Test von autofilou.at konnte Heidelberg Wallbox Energy Control ebenso überzeugen, wie Heidelberg Wallbox Eco. In Sachen Bedienungskomfort würden sich die beiden Modelle nicht unterscheiden. Der Vorteil der Energy Control gegenüber der Eco sei das integrierte Lastmanagementsystem durch die Vernetzungsmöglichkeit mit weiteren Wallboxen. (Stand: 12/2020)
  • Weitere Tests der Heidelberg Wallbox Energy Control z. B. von der Stiftung Warentest oder dem ADAC bestehen aktuell noch nicht. (Stand: 03/2021)

Heidelberg Wallbox Energy Control – Preis und beste Angebote

Heidelberg Wallbox Energy Control
Förderfähige LadestationHeidelberg Wallbox Energy Control 5m

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Die Heidelberg Wallbox Energy Control ist auch bei energieloesung.de erhältlich.

Wallbox Pulsar – App-kompatible Empfehlung für Power-Lader

Die Wallbox Pulsar ist die einzige Ladestation für zuhause in unserem Wallbox Test Vergleich, die per App gesteuert werden kann. Elektroauto-Besitzer können ihr Smartphone per Bluetooth mit der Ladestation verbinden und z. B. die Ladeleistung anpassen oder den Energieverbrauch überprüfen. Das erleichtert die Kontrolle über den Ladevorgang und erlaubt Komfort bei der Bedienung.

Mit 22 kW Ladeleistung bietet Wallbox Pulsar mit Ausnahme von Juice Booster 2 mit ebenfalls bis zu 22 kW die stärkste Ladeleistung in unserem Wallboxen Test Vergleich. Käufer müssen aufgrund der Überschreitung der 11 kW bedenken, dass neben der Anmeldung beim Netzbetreiber auch Kosten für die Genehmigung anfallen.

Wer sich das Geld für die Genehmigung sparen und sogar noch von einem Zuschuss profitieren möchte, drosselt die Wallbox Pulsar auf 11 kW, denn dann ist sie KfW-förderfähig. Allerdings kann diese Entscheidung für eine Drosselung nicht nach dem Kauf und der Installation getroffen werden. Der KfW-Zuschuss muss davor beantragt und genehmigt werden.

Wallbox Pulsar ist die perfekte Ladestation für Powerlader, da sie mit bis zu 22 kW eine sehr hohe Ladeleistung bietet. Wer technische Geräte auch optisch bewertet, wird sicherlich Gefallen an der kompakten, quadratischen Form und dem integrierten LED-Lichtstreifen finden.

Wallbox Pulsar – wichtige Tests und Bewertungen

  • Im Test von essentials-blog.com wurde die Wallbox Pulsar positiv bewertet. Pluspunkte vergaben die Tester aufgrund der Optik, Kompaktheit und starken Ladeleistung von bis zu 22 kW. Als Vorteil wurde zudem die App-Kompatibilität genannt. (Stand: 02/2018)
  • Der ADAC hat bisher nur ein anderes Wallbox-Modell namens Wallbox Charger Pulsar getestet, das mit der Note 1,9 getestet wurde. (Stand: 08/2019)
  • Die Wallbox Pulsar schaffte es unter die 10 günstigsten Wallboxen von smaveo.de und wurde als Empfehlung aufgelistet. (Stand: 12/2020)

Wallbox Pulsar – Preis und beste Angebote

Wallbox Pulsar
Intelligentes Ladesystem mit einer einstellbaren Ladeleistung von bis zu 22kw. Mit 5 Meter Kabel und Typ 2 Stecker.
Intelligentes Ladesystem mit einer einstellbaren Ladeleistung von bis zu 22kw. Mit 5 Meter Kabel und Typ 2 Stecker.
Erhältlich bei:
Stand: 20.07.2021

Heidelberg Home Eco – günstige Empfehlung & ADAC-Testsieger

Der Hersteller Heidelberg hat sich mit der Heidelberg Wallbox Home Eco einen Namen gemacht. Die Ladestation für zuhause zählt zu den beliebtesten Wallboxen – bereits 2019 wurde sie z. B. zum ADAC Testsieger gekürt. In unserem Test-Vergleich ist sie mit unter 500 Euro das günstigste Modell (Stand: 03/2021). In Sachen Sicherheit müssen Elektroautobesitzer nichts befürchten, da eine Fehlerstromerkennung bereits integriert ist.

Für die Installation muss, wie bei allen Wallboxen, ein Fachservice beauftragt werden. Dann laden Besitzer der Wallbox Home Eco von Heidelberg ihr Auto mit bis zu 11 kW und einem Ladekabel mit Typ 2 Ladestecker bequem und komfortabel zuhause. Im Vergleich zu der ebenfalls empfohlenen Heidelberg Wallbox Energy Control ist allerdings kein Lastmanagementsystem integriert und es besteht keine Fördermöglichkeit durch die KfW (Stand: 03/2021).

Wer bei den Ausgaben für eine Wallbox aber nicht bei der Qualität sparen möchte, entscheidet sich für die Heidelberg Wallbox Home Eco. Sie ist stabil gebaut und eignet sich für den Innenbereich, wie zum Beispiel einer Garage ebenso gut, wie für den Außenbereich.

Heidelberg Home Eco – wichtige Tests und Bewertungen

  • Die Heidelberg Wallbox Home Eco erhielt im ADAC Wallboxen Test die Bewertung „sehr gut“ und die Note 1,1. Vorteile waren laut der Tester die Sicherheit, Zuverlässigkeit, die einfache Bedienung und dass ein AC- und DC-Fehlerstromschutz bereits integriert ist. Jedoch vermissten die Tester Hinweise zur Anmeldepflicht und der Status war schlecht ablesbar. (Stand: 08/2019)
  • Unter den 10 günstigsten Wallbox-Empfehlungen von smaveo.de schaffte es die Heidelberg Wallbox Home Eco. (Stand: 12/2020)
  • Kunden von Amazon bewerteten die Heidelberg Wallbox Home Eco im durchschnittlich mit 4,5 von 5 Sternen. (Stand: 03/2021)

Heidelberg Home Eco – Preis und beste Angebote

Heidelberg Wallbox Home Eco, 5m
Intuitiv bedienbare Ladestation für e-Fahrzeuge. Einsetzbar in Garagen und Carports. Sicher im Innen- und Außenbereich auch bei widrigen Witterungsbedingungen.-4%
Intuitiv bedienbare Ladestation für e-Fahrzeuge. Einsetzbar in Garagen und Carports. Sicher im Innen- und Außenbereich auch bei widrigen Witterungsbedingungen.
UVP 533,50 €
Stand: 20.07.2021

Die Heidelberg Home Eco ist auch bei energieloesung.de erhältlich.

Morec Typ 2 – Standard-Wallbox für Sparfüchse

Wenn man die Preise der Ladestationen in unserem Wallbox Test Vergleich gegenüberstellt fällt auf, dass Morec Typ 2 neben Heidelberg Home Eco das günstigste Modell ist. Wer sich für diese Wallbox entscheidet, muss weniger als 600 Euro für die Wallbox ausgeben (Stand: 03/2021). Ein Hingucker ist das große Display, worüber Nutzer die Ladedaten, Ladeleistung, Temperatur und Ladedauer überprüfen können. Das bietet Kontrolle und Übersichtlichkeit.

Das Elektroauto kann sicher aufgeladen werden und die Morec Typ 2 Wallbox ist CE- und TÜV-zertifiziert, sodass keine Sicherheitsbedenken nötig sind. Schade: Dieses Modell befindet sich nicht auf der Liste der KfW und kann daher nicht mit 900 Euro gefördert werden (Stand: 03/2021).

Die Morec Typ 2 Wallbox ist die ideale Wahl für Elektroautobesitzer, die für ihre Ladestation kein hohes Budget ausgeben wollen. Die Ladestation bietet alles, was man braucht: Souveräne Ladezeiten, bis zu 11 kW Ladeleistung, einen etablierten Typ-2-Stecker und ein langes Ladekabel mit über 6 Metern, sodass der Anschluss am Elektroauto immer gut erreichbar ist.

Morec Typ 2 Wallbox – wichtige Tests und Bewertungen

  • Kunden auf Amazon vergaben an die Morec Typ 2 Wallbox insgesamt 4,5 von 5 Sternen (Stand: 03/2021).
  • Die Profis in Sachen Elektromobilität von e-mobileo.de haben Bewertungen und Kundenerfahrungen zusammengefasst und kamen zum Fazit: „Wer eine zuverlässige, günstige und einfache Wallbox ohne Extras (z. B. WIFI/Bluetooth, Registrierung) sucht, ist mit der Morec-Ladestation sehr gut beraten.“ (Stand: ohne Datumsangabe)
  • Einen Wallbox Test durch die Stiftung Warentest existiert noch nicht, die Experten nehmen Bezug auf die Ergebnisse des ADAC. (Stand: 03/2021)

Morec Typ 2 Wallbox – Preis und beste Angebote

Morec Typ 2
Dreiphasige 11kW-Ladestation mit LCD-Bildschirm und hoher Kompatibilität.
Dreiphasige 11kW-Ladestation mit LCD-Bildschirm und hoher Kompatibilität.
Erhältlich bei:
Stand: 20.07.2021

Juice Booster 2 – Empfehlung für flexible Lader

Der Juice Booster 2 ist die einzige Ladelösung in unserem Wallbox Test Vergleich, die auch mobil einsetzbar ist. Mit den richtigen separat erhältlichen Adaptern kann das E-Auto mit Juice Booster an nahezu allen Anschlüssen geladen werden: Von Schuko bis hin zum gängigen Typ-2-Anschluss. Die entsprechende Leistung wird automatisch erkannt, sodass keine Gefahr einer Überhitzung besteht. Ein Fehlerstromschutzschalter ist bereits integriert.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die 3-in-1-Funktion, denn Juice Booster 2 kann nicht nur als mobile Ladestation genutzt werden, sondern auch stationär als Wallbox zuhause – der Hersteller bietet für diesen Anwendungsoption eine separat erhältliche Wandhalterung. In Verbindung mit einem Typ 2 Adapter kann Juice Booster 2 zudem als Ladekabel für eine öffentliche Ladesäule genutzt werden. Praktisch: Juice Booster 2 ist nach IP67 Norm zertifiziert und komplett wasserdicht. Damit kann er auch z. B. an einer öffentlichen Ladestation bei starkem Regen verwendet werden.

Wir empfehlen Juice Booster 2 allen, die eine Auflademöglichkeit suchen, die flexibel einsatzbereit ist, damit Gedanken über Probleme bei der Reichweite der Vergangenheit angehören. Eine praktische Tasche ist im Lieferumfang enthalten, sodass E-Autobesitzer keinen Kabelsalat im Kofferraum befürchten müssen. Eine KfW-Förderung besteht allerdings leider nicht. (Stand: 03/2021)

Juice Booster 2 – wichtige Tests und Bewertungen

  • Im Test vom ADAC erhielt der Juice Booster 2 mobile Charger von den Experten die Note 1,3. Stärken waren z. B. die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Stabilität. Allerdings vermissten die Experten einen Hinweis zur Genehmigungspflicht und die Konformitätserklärung. (Stand: 08/2019)
  • Der Juice Booster 2 schnitt auch im Test von technikblog.ch gut ab. Besonders positiv bemerkten die Tester, dass man sein Elektroauto dank der zahlreichen Adapter flexibel an fast jeder Steckdose laden kann. Damit ist er die perfekte Notlösung, ohne sich Sorgen um die Reichweite machen müssen. (Stand: 07/2020)
  • Kunden auf Amazon vergaben im Schnitt sehr gute 4,5 von insgesamt 5 Sternen. (Stand: 03/2021)

Juice Booster 2 – Preis und beste Angebote

Juice Booster 2
Mobile, dreiphasige Wallbox mit bis zu 22kW Ladeleistung. Inkl. Traveller Set, bestehend aus vier unterschiedlichen Steckern.-11%
Mobile, dreiphasige Wallbox mit bis zu 22kW Ladeleistung. Inkl. Traveller Set, bestehend aus vier unterschiedlichen Steckern.
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Was ist eine Wallbox?

Das englische Wort Wallbox hat sich mittlerweile als gängiger Begriff für intelligente Wandladestation etabliert. Ursprünglich hatte der deutsche Automobilhersteller BMW seine Wandladestationen so bezeichnet. Einige weitere Unternehmen aus der Automobilindustrie schlossen sich dem an. Andere Firmen nennen ihre Modelle hingegen „Home Charging Station“, „Wall Charging Station“, „Wall Connector“ oder ganz einfach Ladestation. 

Wer ein Elektroauto sein Eigen nennt, sollte über die Anschaffung einer solchen Wallbox nachdenken. Zwar lassen sich Elektroautos auch an haushaltsüblichen Stromanschlüssen, sogenannten SchuKo-Steckdosen, aufladen. Ein solcher Ladevorgang kann jedoch zwölf Stunden und länger in Anspruch nehmen. Allerdings ist eine herkömmliche Steckdose nicht für die Dauerlast ausgelegt und kann bei Überlastung schon innerhalb weniger Minuten Temperaturen von über 80 Grad Celsius erreichen. Ist die Steckdose sogar defekt oder nicht fachgerecht installiert, droht schlimmstenfalls ein Schwelbrand mit unabsehbaren Folgen – für Garage und Auto. Experten warnen deshalb ausdrücklich davor, ein Elektroauto dauerhaft an einer Haushaltssteckdose zu laden. 

Neben dem Sicherheitsaspekt hat die Nutzung einer Wallbox weitere Vorteile. Zum Beispiel lässt sich der Ladevorgang signifikant abkürzen. Je nach Modell des Elektroautos, dem darin verbautem Akku und der genutzten Wallbox werden aus den zwölf Stunden über eine herkömmliche Steckdose lediglich ein bis zwei Stunden via Wallbox. Weitere Vorzüge ergeben sich aus der Koppelung mit einer vorhandenen Solaranlage sowie bei intelligenten Varianten aus dem Live-Tracking der Ladevorgänge per Smartphone-App und aus einem dynamischen Lastenmanagement. Zudem sind einige Wallboxen förderfähig durch z. B. die KfW.

Wie viel kostet eine Wallbox?

Eine Wallbox kostet je nach Modell zwischen 400 und 1.500 Euro. Die in unserem Wallbox Test Vergleich empfohlenen Ladestationen für zuhause liege zwischen 500 und etwa 1.000 Euro. Die Kosten sind abhängig von der Ladeleistung und dem vorhandenen Funktionsumfang der Wallbox.

Wie viel kostet eine Wallbox Installation?

Neben den Wallbox Kosten von zirka 400 bis 1.500 Euro sollten Interessierte für die Installation mit weiteren 400 bis 2.500 Euro rechnen. Für die Installation muss ein Elektriker beauftragt werden. Die Kosten sind abhängig davon, welche Umbauten nötig sind, damit die Wallbox montiert werden kann, da Leitungen verlegt werden müssen.

  • In unserem Wallbox Kosten Überblick schlüsseln wir auf, von welchen Faktoren Ausgaben abhängig sind.
  • Wer auf der Suche nach einem Fachpartner für die Wallbox Montage ist, findet hier Tipps die beim Finden eines Wallbox Installationsservices helfen. Wir empfehlen besonders unser Wallbox Formular, wo Sie sich kostenlos und unverbindlich ein Angebot über eine Wallbox inklusive Installation einholen können.
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Werden Wallboxen gefördert?

Einige Wallboxen sind förderfähig. Was Sie beachten müssen, um bei der Investition in eine Wallbox und beim Installationsservice von Zuschüssen profitieren zu können, zeigen wir in unserem Wallbox Förderungen Überblick.

Was ist die beste Wallbox?

Welche Wallbox die richtige Wahl ist, ist pauschal nicht zu sagen. Schließlich hängt die Entscheidung für eine Ladestation zuhause von verschiedenen Faktoren ab. Unsere Wallbox-Empfehlungen für individuelle Ansprüche sind:

  • Heidelberg Wallbox Energy Control
  • Wallbox Pulsar
  • Heidelberg Home Eco
  • Morec Typ 2
  • Juice Booster 2

Wie funktioniert eine Wallbox?

Die Wallbox wird in der Regel wie Elektroherde an eine Stark- beziehungsweise Dreiphasenwechselstrom-Leitung (400V) mit 16 oder 32 Ampere angeschlossen. Ein solcher ist in den meisten Haushalten bereits vorhanden – möglicherweise muss ein Elektriker die Leitung an die passende Stelle verlegen.

Ist der Ladepunkt installiert, wird das Elektrofahrzeug per Kabel daran angeschlossen. In Deutschland ist der, auch Mennekes-Stecker genannte, Typ-2-Stecker etabliert. Die passenden Einsteckpunkte finden sich sowohl am Fahrzeug als auch an der Wallbox.

Sofern mehrere Ladesteckdosen in einer Garage und damit an einem Hausstromanschluss betrieben werden, ist ein Lastmanagement erforderlich. Eine sogenannte Master-Box sorgt dann dafür, dass bei den Ladeleistungen der einzelnen Boxen bestimmte Grenzwerte nicht unter- oder überschritten werden. Bei manchen Wallboxen ist ein solchen Lastmanagement bereits integriert, wie z. B. bei Heidelberg Wallbox Energy Control.

Welche Steckersysteme gibt es? Die verschiedenen Ladestecker im Überblick

Als in Europa etabliert darf der Typ-2-Ladestecker gelten. Dennoch stellen wir im Überblick die verschiedenen Ladestecker im Überblick vor, die z. B: im asiatischen Raum oder den USA gängig sind:

Die Ladestecker für Elektroautos im Überblick
  • Typ-1-Ladestecker: Die einphasigen Typ-1-Ladestecker erreichen bei fünf Kontakten maximal 7,2 Kilowatt. Sie werden aufgrund der dortigen Stromnetze hauptsächlich von asiatischen und nordamerikanischen Herstellern verbaut und sind auf 10.000 Steckzyklen ausgelegt. Die Lebensdauer sollte also rund 27 Jahre betragen. Den in Deutschland verkauften Elektroautos mit solchen Anschlüssen liegt normalerweise ein Ladekabel bei, das auf der Fahrzeugseite einen Typ1- und auf der Stationsseite einen Typ2-Stecker aufweist, also kompatibel zu hiesigen Ladestationen ist.
  • Typ-2-Ladestecker: In Europa hat sich mittlerweile der Typ-2-Ladestecker durchgesetzt. Er wird aufgrund des maßgeblich an der Entwicklung beteiligten Unternehmens auch Mennekes-Stecker genannt und ist bei großen Herstellern wie Audi, BMW, Mercedes und Volkswagen im Lieferumfang eines jeden Elektroautos enthalten. Die maximale Ladeleistung liegt hier bei 43 Kilowatt, bei Wallboxen im Privatbereich bleibt es bei 22 Kilowatt. Die Anzahl der Kontakte beträgt sieben. Die Übertragung von dreiphasigem Wechselstrom ist möglich. Die meisten der AC-Ladestationen in Europa verfügen über mindestens einen Typ-2-Anschluss.
  • Typ-3A/C-Stecker: Die sogenannte „EV Plug Alliance“ hat ab 2010 einige Jahre lang versucht, ihrerseits einen Standard zu etablieren: den Typ-3A/C-Stecker. Als Vorteile priesen beteiligte Unternehmen wie Schneider Electric aus Frankreich und SCAME aus Italien geringere Kosten in der Herstellung und eine Shutter-Funktion als eine Art Kindersicherung zur Unterbindung der direkten Verbindung von stromführenden Bauteilen an. Als Mennekes dasselbe jedoch 2013 bei seinen Typ-2-Steckern nachrüstete, wurde der Typ-3A/C-Stecker obsolet: Die Europäische Union entscheid sich für die Mennekes-Variante als europäischen Standard für Elektrofahrzeuge.
  • CCS-Stecker: Keine Alternative, sondern eine Weiterentwicklung, ist der sogenannte CCS-Stecker. CCS steht für Combined Charging System, also kombiniertes Ladesystem. Der Name ist Programm: Zwei zusätzliche Kontakte ermöglichen die schnelle Ladung sowohl in Gleich- (DC) als auch in Wechselstromnetzen (AC). Diese AC/DC-Kombination hat den Vorteil, dass fahrzeugseitig nur noch eine Buchse und somit auch nur noch ein Stecker notwendig ist. Insbesondere bei asiatischen Fahrzeugen waren bislang zwei dieser sogenannten Inlets notwendig: Ein CHAdeMO-Anschluss für die DC-Ladung und ein Typ-1-Anschluss für die AC-Ladung. CSS hat sich in Europa und den USA mittlerweile als Gleichstrom-Ladestandard etabliert. Als Ladeleistung waren lange Zeit 50 Kilowatt möglich. Neuere Schnellladestationen sollen mindestens 150 Kilowatt unterstützen.
  • CHAdeMO-Stecker: Der japanische Standard für die DC-Schnellladung ist der CHAdeMO-Stecker. Die Buchstabenkombination ist das Akronym für „CHArge de MOve“. Als typische Ladeleistung sind 50 Kilowatt ausgewiesen, einige Ladestationen erreichen bis zu 150 Kilowatt. Unter anderem Nissan, Mitsubishi und KIA setzen auf diesen Steckertyp. Außerdem ist der BMW i3 auf dem japanischen Markt mit CHAdeMO-Anschluss zu haben. Tesla bietet für seine Elektroautos einen CHAdeMO-Adapter für sein eigenes auf dem Typ-2-Stecker basierendes DC-System an.
  • Tesla Supercharger: Der Elektroauto-Pionier aus den USA setzt für seine E-Auto-Flotte auf einen modifizierten Typ-2-Stecker und nennt das System Tesla Supercharger. Das System wird mit Gleichspannung von 480 Volt und mit einer Spitzenleistung von 145 Kilowatt betrieben. Die in Deutschland aufgestellten Supercharger kommen auf 135 Kilowatt.
  • SchuKo-Stecker: Es handelt sich um Stecker, die in haushaltsübliche 230-V-Steckdosen passen. SchuKo ist ein Akronym für Schutz-Kontakt. Das System aus Steckern (CEE 7/4) und Steckdosen (CEE 7/3) ist vor allem in Europa weit verbreitet. Der herkömmliche Haushaltsstecker ist für eine maximale Stromstärke von 16 Ampere im einphasigen 230-V-Stromnetz ausgelegt und ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 3,7 Kilowatt – die in der Regel auf 2,3 Kilowatt gedrosselt werden, um Überhitzungen zu vermeiden. Das Laden eines Elektroautos per SchuKo-Stecker sollte die Ausnahme bleiben – nicht umsonst wird diese Art des Ladevorgangs auch als „Notladung“ bezeichnet.
  • CEE-Stecker: Wer schon einmal mit einem Wohnwagen, Wohnanhänger oder Camper-Van im Urlaub war, kennt die blauen CEE-Stecker: Mit ihnen schließt man die fahrenden Ferienunterkünfte auf Campingplätzen an das Stromnetz an. Der Vorteil der auch für das herkömmliche 230-V-Netz vorgesehenen einphasigen CEE-Stecker: Im Vergleich zum SchuKo-System halten sie einer Dauerbelastung mit einer Stromstärke von 16 Ampere stand. Neben der blauen Campingplatz-Variante gibt es auch noch rote Ausführungen für Industriesteckdosen, die dreiphasig das 400-V-Netz anzapfen. 

Für das Laden von Elektroautos eignen sich CCE-Stecker zwar, sind im Vergleich zu Typ-2- oder CCS-Steckern aber eher unüblich.

Welche Ladekabel-Typen gibt es?

Wer sein Elektroauto laden möchte, braucht aber nicht nur eine Steckdose am Auto und eine freie Ladesteckdose. Auch das richtige Kabel muss vorhanden sein. Grundsätzlich unterscheidet man im E-Auto-Bereich heute zwischen zwei verschiedenen Kabelarten.

  • Mode-2-Ladekabel: Das sogenannte Mode-2-Ladekabel liegt Elektrofahrzeugen in der Regel als Grundausstattung bei. Mit ihm lässt sich der Fahrzeug-Akku an jeder haushaltsüblichen SchuKo-Steckdose oder an einer CEE-Dose aufladen. Eine in das Kabel integrierte Vorrichtung namens In-Kabel-Kontrollbox ermöglicht die notwendige Kommunikation zwischen Anschluss und Auto – so wird beispielsweise der Ladestatus übermittelt. Moderne Varianten des Kabels bringen es auf eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt und verfügen darüber hinaus über Sicherheitsoptionen, die die Gefahren von Überhitzung und Brandentwickelung minimieren. So drosselt das Kabel zum Beispiel situationsbedingt die Amperezahl, wenn die Temperaturentwicklung in einen kritischen Bereich kommt.
  • Mode-3-Ladekabel: Für eine Verbindung zwischen Ladestationen wie öffentlichen Strom-Zapfsäulen oder Wallboxen ist hingegen ein Mode-3-Ladekabel notwendig. Eine In-Kabel-Kontrollbox ist hier überflüssig, da die Ladestation selbst über das Kabel mit dem Fahrzeug kommuniziert.  Bei für den europäischen Markt vorgesehenen Elektroautos aus asiatischer Produktion ist normalerweise ein Mode 3-Ladekabel von Typ 2 auf Typ 1 notwendig, um hiesige Ladestationen mit Typ-2-Anschluss nutzen zu können. Für den Renault ZOE und andere Elektroautos aus Europa wird hingegen ein Mode-3-Ladekabel von Typ 2 auf Typ 2 benötigt. Kabel dieser Bauart erreichen Ladeleistungen von bis zu 43 Kilowatt.

Was muss man zu Wallboxen wissen?

In unserem großen Wallboxen FAQ geben wir die wichtigsten Antworten auf oft gestellte Fragen zum Thema private Ladestationen. Wichtige Themen sind beispielsweise:

Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.

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